Jasim Altai: Malerei und Fotografie

dsc_945601. August bis 22. September 2013

Kunst ist überall, man muss sie nur sehen. Und so ist es nicht ungewöhnlich, wenn man in den Bildern und Fotografien von Jasim Altai ganz alltägliche Dinge findet. Einfache Materialien, weggeworfene Papiere oder alte Kataloge können die Basis seiner künstlerischen Ausdrucksform sein. Oft ist es der Zufall, der die Formen entstehen lässt, wenn er seine Bilder mit der Schere zerschnipselt und neu anordnet, oder mit nassen Fingern so lange auf Papier reibt, bis Formen entstehen, die zu Skizzen werden und vielleicht in einer seiner großformatigen abstrakten Malereien einen Platz finden. In seinen Fotografien ist es die Symmetrie sowie das Spiel aus Licht und Schatten, das aus einfachen Gegenständen wie beispielsweise Pappkartonstreifen, ein faszinierendes Bild entstehen lässt.

Bei seiner Suche nach neuen Techniken und Formen hat das Gefühl einen großen Stellenwert in allen Arbeiten von Jasim Altai. Anstatt seine Idee des Lebens niederzuschreiben, übersetzt er sie in Bilder. Dabei spielt die orientalische Kultur seiner Heimat eine Rolle. Sie bildet den Untergrund, der sich von Zeit zu Zeit in das europäische Leben mischt, zeigt sich als kurz aufblitzendes Erinnerungsfragment in Form eines Schriftzuges oder eines abstrahierten Teppichmusters.

Jasim Altai studierte Kunst mit Schwerpunkt Malen und Zeichnen an der Kunstakademie in Bagdad. Seit elf Jahren lebt und arbeitet der Künstler in Ravensburg.

Vernissage:
Donnerstag, 1. August, 18.30 Uhr

CinePhilo am 2. August 2013: Auf der Suche nach dem alten Tibet

Auf der Suche nach dem alten Tibet PlakatIn den abgelegensten Gegenden Tibets, wo die Zeit stillzustehen scheint, werden noch uralte Traditionen gepflegt. Die Filmemacher, allesamt selbst buddhistischen Glaubens, haben sich auf eine abenteuerliche Reise begeben und sind an Orte gelangt, die noch nie ein Filmteam betreten hat. Sie haben die Kraftplätze in Ost-Tibet besucht, an denen wenige ausgewählte Mönche den Diamanten-Weg des Yogis gehen. Diese benutzen die selben tausendjährigen Methoden wie ihre Vorväter und vermögen es, unglaubliche Dinge zu vollbringen, die mit unserem heutigen Realitätsverständnis nicht zu vereinbaren sind. Nach vielen Jahren der Meditation und Übung erreichen sie die letzte Stufe und werden zu vollkommen erleuchteten «lebenden Buddhas». Zum ersten mal gelingt es einem Filmteam, einen Einblick in das zurückgezogene Leben der Meister zu bekommen und so eine Ahnung vom spirituellen Herz Tibets zu vermitteln. «Menschen, die denken die Dinge sind wirklich, sind so dumm wie eine Kuh. Menschen, die denken, die Dinge sind nicht wirklich, sind noch dümmer.» Ausspruch des indischen Yogi Saraha im 8. Jahrhundert. Basierend auf diesem Zitat stellen die Dokumentation und die Filmaufnahmen der faszinierenden Bergwelt des Himalaja das westliche Verständnis von Wirklichkeit in Frage.

D 2009. Regie: Vilas Rodizio. 80 Min. OmU. http://www.yogifilm.de

 

Einmalige Sondervorstellung am 2. August 2013 um 20.00 Uhr. 

Filmgespräch gegen 21.45 Uhr mit dem Regisseur Vilas Rodizio.

Anmeldeschluss ist Freitag, 19. Juli 2013! ++++++++++++++++ Kulinarisches Kino – Schlemmen mit Film am 27. Juli

Kulinarisches Kino

Ende Juli bietet Ihnen die Linse etwas ganz besonderes! Wir kochen für Sie ein 5-Gänge-Menü – auch vegetarisch – und servieren Ihnen die passenden Weine zu den Speisen. Saisonal, regional, lecker. Schlemmen von 17 bis 21 Uhr.

 

Im Anschluss an die kulinarischen und önologischen Genüsse geht’s in den Großen Saal. Ab 21.15 Uhr zeigen wir Ihnen den Film «Kochen ist Chefsache» mit Jean Reno und Michaël Youn. Die Teilnahme am «Kulinarischen Kino» ist nur gegen Voranmeldung möglich. Die Film-Aufführung hingegen ist öffentlich.

 

5-Gänge-Menü inklusive Film für 45 Euro! Die Weine sind im Preis nicht enthalten. Nur mit Voranmeldung! Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Genießer begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 19. Juli 2013 zum «Kulinarischen Kino» unter Angabe der teilnehmenden Personen an. Bevorzugen Sie die vegetarische Variante? Bitte mit angeben. Per Briefpost (Kulturzentrum Linse, Liebfrauenstraße 58, 88250 Weingarten) oder E-Mail (info@kulturzentrum-linse.de).