Archiv der Kategorie: Ausstellung

Beiträge über die Ausstellungen in der Galerie der Linse

REINHARD KÖHLER: DER NACHTEIL KOMMT LANGSAM

In der Galerie des Kulturzentrums LINSE wird endlich wieder ausgestellt!  

Reinhard Köhler bewegt sich als bildender Künstler zwischen Skulptur, Objektkunst, Medienkunst und Fotografie, hat sich aber auch als Komponist, Musiker, Performancekünstler und Projektleiter interdisziplinärer Kulturprojekte einen Namen gemacht. In der Galerie der LINSE stellt er ab dem 18. Juli aus. 

Vita : 

Künstlerische Leitung / Projektleitung für diverse interdisziplinäre Kulturprojekte: 2002 – heute (u.a. gefördert durch die Stadt Ulm und verschiedene Einrichtungen  des Landes Baden-Württemberg, z.B. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst; Regierungspräsidium Tübinger; LAFT Ba-Wü)

Performancekunst seit 1998

Bühnenmusik für Theater/Tanzperformance seit 1998

Kompositionstätigkeit seit 1990

– Musiker seit 1984

– Ausstellungstätigkeit als Bildender Künstler seit 1978: Skulptur, Objektkunst, Installation, Malerei, Grafik, Medienkunst, Fotografie, Konzertaufführungen

– Lehrtätigkeit als Kunsterzieher: 1982 – 2010

– Studium: Bildende Kunst + Deutsche Sprache und Literatur. 

– Abitur: Humboldt-Gymnasium Ulm 

Auszüge aus der Schaffenszeit von Alfred Scheuch

Familienmitglied – Plakatmaler – Kunstmaler und Schriftsteller

15. März bis 21. Oktober 2020

Vernissage: 15. März ab 15 Uhr

Alfred Scheuch wurde 1925 in Göttingen geboren. Er wuchs im Haus der Großeltern Anna und Remigius Scheuch auf. Die beiden betrieben seit 1913 das „Drei Eulen Kino“ in Weingarten (später Welfentheater, heute Linse). Nach einer Lehre in der Maschinenfabrik Baer wurde Alfred Scheuch mit 18 Jahren zum Militär eingezogen und nach englischer Kriegsgefangenschaft wieder in seinem alten Betrieb eingestellt. Er wohnte im Lichtspielhaus, leitete eine Zeit lang das Kino und arbeitete danach als Technischer Zeichner und Konstrukteur.
Er malte die zwei auf drei Meter großen Filmplakate und übermannsgroßen Figuren, die über dem Eingang hingen und den aktuellen Film anzeigten. 1988 veröffentliche Alfred Scheuch unter dem Pseudonym „Grover Cleveland“ einen Roman über seinen Vater: „Die Freiheit des schwarzen Milan.“ Alfred Scheuch ist ein „Augenmensch“. Die tausend Filme, die er gesehen hatte, erleichterten ihm das bildhafte und szenische Schreiben. Später galt seine Leidenschaft der Landschaftsmalerei.

Die Ausstellung wirft einen historischen Blick auf eines der ältesten Kinos Baden-Württembergs, das Welfentheater, in dem Eugen Detzel unter dem Namen “d’Linse” ab 1979 die Filmreihe “Kino für unterlassene Filme” zeigte und das 1988 von der LINSE e.V. übernommen wurde.

Während der Vernissage wird ein Video-Kurzportrait des Künstlers Alfred Scheuch gezeigt. In Interviews erzählt Alfred Scheuch vor allem über seine jungen Jahre im Familienbetrieb Welfentheater, in dem er als Filmvorführer und Plakatmaler tätig war.

 

 

GRÜN ist leben

Freya Blösl

Malereien


12. Januar bis 8. März 2020

Vernissage: Sonntag, 12. Januar 2020, um 11 Uhr

Laudatio: Reinhard Köhler
mit Performance


Malereien von Freya Blösl “GRÜN IST LEBEN”
Vernissage: So. 12. Januar, 11 Uhr

Bei dieser winterlichen Ausstellung darf Farbe nicht fehlen hat sich Freya Blösl gedacht und aus ihrem Bildrepertoire die Serie Waldspaziergang herausgesucht. Hierbei handelt es sich um Bilder, die auf einem Bogen Packpapier, auf dem Boden ausgelegt entstanden sind.

Die Farbe Grün in vielen Schattierungen wurde flächig gegen einander gesetzt, Linien gezogen, Papierschnipsel auf collagiert. Danach wurde das Papier zerrissen und auf Leinwand kaschiert. Dort wurde der Prozess mit anderen Materialien fortgesetzt.

Grün verbindet die rechte, kalte Seite des Farbkreises mit der linken warmen Seite. Das ist das Spiel, das hier gespielt wird, austarieren der Grenzen zwischen Kalt und Warm zwischen Harmonie und purer Energie. Grün ist das Symbol der Hoffnung auf Leben und Überleben.

Aber zu harmonisch will die Künstlerin nicht daher kommen. Hintergründig und vielschichtig sind die übermalten Monotypien bei denen man hier und dort immer wieder meint, reale Bezüge wahrnehmen zu können.

Einen Kontrapunkt zur Farbe setzen die kleinformatigen Bilder der „Insomnia“-Serie. Diese Bilder eint der Zeitpunkt der Entstehung. Gemalt wurden alle in einem Zeitraum von drei Monaten und weit nach Mitternacht.