Archiv der Kategorie: Ausstellung

Beiträge über die Ausstellungen in der Galerie der Linse

Heidrun Becker: “Pailletten, Dosen und Puderdosen”

 

  • Abstrakte Werke
  • Malereien “Frauen in den zwanziger Jahren” 

Vernissage: Sonntag, 10. Oktober – 17 Uhr
Ausstellung vom 10. Oktober bis 14. November 2021 

Musikalische Umrahmung: 
Jazz-Trio mit Ute Scherf-Clavel

Vita: 

  • 1944 geboren in Ehingen 
  • Seminare in der Kunstschule Ravensburg 
  • Künstlerische Wegbegleiter: Rudolf Weber, Rolf Weiß, Michael Hayworth 
  • Mitglied der „Gruppe 13“ von Rolf Weiß 
  • Seit 1990 zahlreiche Gruppenausstellungen im süddeutschen Raum 
  • u.a. dreimalige Teilnehmerin bei der jurierten Ausstellung „Kunst im Landkreis Ravensburg“ 
  • Mitglied im Kunstverein Ravensburg 
  • Heidrun Becker lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Bergatreute  

Heidrun Becker über ihre Arbeit: 

„Meine Bilder entstehen nicht nach thematischen Vorlagen, sind aber auch nicht dem Zufall einer wilden Pinselgestik überlassen. Die Freiheit der Kunst im Umgang mit Materialien, das nie festgesetzte Ergebnis bringt mich immer wieder auf neue Wege, neue Bildgestaltungen.“ 

www.artoffer.com/Heidrun-Becker/Biografie 

 Eintritt FREI 

REINHARD KÖHLER: DER NACHTEIL KOMMT LANGSAM

In der Galerie des Kulturzentrums LINSE wird endlich wieder ausgestellt!  

Reinhard Köhler bewegt sich als bildender Künstler zwischen Skulptur, Objektkunst, Medienkunst und Fotografie, hat sich aber auch als Komponist, Musiker, Performancekünstler und Projektleiter interdisziplinärer Kulturprojekte einen Namen gemacht. In der Galerie der LINSE stellt er ab dem 18. Juli aus. 

Vita : 

Künstlerische Leitung / Projektleitung für diverse interdisziplinäre Kulturprojekte: 2002 – heute (u.a. gefördert durch die Stadt Ulm und verschiedene Einrichtungen  des Landes Baden-Württemberg, z.B. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst; Regierungspräsidium Tübinger; LAFT Ba-Wü)

Performancekunst seit 1998

Bühnenmusik für Theater/Tanzperformance seit 1998

Kompositionstätigkeit seit 1990

– Musiker seit 1984

– Ausstellungstätigkeit als Bildender Künstler seit 1978: Skulptur, Objektkunst, Installation, Malerei, Grafik, Medienkunst, Fotografie, Konzertaufführungen

– Lehrtätigkeit als Kunsterzieher: 1982 – 2010

– Studium: Bildende Kunst + Deutsche Sprache und Literatur. 

– Abitur: Humboldt-Gymnasium Ulm 

Auszüge aus der Schaffenszeit von Alfred Scheuch

Familienmitglied – Plakatmaler – Kunstmaler und Schriftsteller

15. März bis 21. Oktober 2020

Vernissage: 15. März ab 15 Uhr

Alfred Scheuch wurde 1925 in Göttingen geboren. Er wuchs im Haus der Großeltern Anna und Remigius Scheuch auf. Die beiden betrieben seit 1913 das „Drei Eulen Kino“ in Weingarten (später Welfentheater, heute Linse). Nach einer Lehre in der Maschinenfabrik Baer wurde Alfred Scheuch mit 18 Jahren zum Militär eingezogen und nach englischer Kriegsgefangenschaft wieder in seinem alten Betrieb eingestellt. Er wohnte im Lichtspielhaus, leitete eine Zeit lang das Kino und arbeitete danach als Technischer Zeichner und Konstrukteur.
Er malte die zwei auf drei Meter großen Filmplakate und übermannsgroßen Figuren, die über dem Eingang hingen und den aktuellen Film anzeigten. 1988 veröffentliche Alfred Scheuch unter dem Pseudonym „Grover Cleveland“ einen Roman über seinen Vater: „Die Freiheit des schwarzen Milan.“ Alfred Scheuch ist ein „Augenmensch“. Die tausend Filme, die er gesehen hatte, erleichterten ihm das bildhafte und szenische Schreiben. Später galt seine Leidenschaft der Landschaftsmalerei.

Die Ausstellung wirft einen historischen Blick auf eines der ältesten Kinos Baden-Württembergs, das Welfentheater, in dem Eugen Detzel unter dem Namen “d’Linse” ab 1979 die Filmreihe “Kino für unterlassene Filme” zeigte und das 1988 von der LINSE e.V. übernommen wurde.

Während der Vernissage wird ein Video-Kurzportrait des Künstlers Alfred Scheuch gezeigt. In Interviews erzählt Alfred Scheuch vor allem über seine jungen Jahre im Familienbetrieb Welfentheater, in dem er als Filmvorführer und Plakatmaler tätig war.