Archiv der Kategorie: Ausstellung

Beiträge über die Ausstellungen in der Galerie der Linse

Gerhard Mittel: Fotografie

Mittel Gerhard Sizilien SW16. Januar bis 9. März 2014

Die Fotos zeigen Eindrücke und Momentaufnahmen, die Gerhard Mittel auf Reisen nach Kreta, Italien und Spanien auf Zelluloid bannte: Landschaften, Städte und Gebäude. Aber auch Schaumfiguren des Meeres oder ein Taubenpaar, das er durch das Objektiv seines Fotoapparates betrachtete. Im Winter fotografierte er bizarre Gebilde, die das Eis schuf. Die Ausstellung ist gleichermaßen eine Reise durch die Zeit: Fotos seiner langjährigen Schaffensperiode wie eine Dokumentation seiner vielseitigen Motivwahl. Dabei beschränkte sich der Künstler auf Abbildungen in schwarz-weiß. «Ausgehend von den Negativen zurückliegender Jahre nehme ich eine stetige Erweiterung und Vervollkommnung des Bildpotentials vor», beschrieb Gerhard Mittel seine Werke. Unter dem Titel Letzte Bilder werden 14 großformatige Bilder gezeigt, die der Künstler signiert und gerahmt hat.
Gerhard Mittel wurde 1948 in Augsburg geboren. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann, bevor er Grafikdesign studierte. Über zwanzig Jahre lang war er als Grafikdesigner und Produktmanager tätig. Seit 1996 war er freier Künstler. 2007 verstarb Gerhard Mittel.

Vernissage: Donnerstag, 16. Januar, 18.30 Uhr

Tebi Kunstbär: Kunst für Alle!

Schöne Blumen Kunstbär14. November 2013 bis 5. Januar 2014

 

 

 

Getreu seinem Motto «Kein Tag ohne Kunst!» steht Tebi K. täglich an der Staffelei und malt seine schönen Bilder. Akt, Portrait, Tiere, Blumen … in Öl, Aquarell und Wasserfarben – kein Problem.

 

Bisweilen streift er auch mit seiner Kamera durch die heimischen Wälder und Fluren und knipst, was ihm so vor die Linse kommt.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in das inhaltlich als auch stilistisch mannigfaltige Werk des Künstlers.

 

Vernissage: Donnerstag, 14. November, 18.30 Uhr

Ausstellung Martin Tag «Zweite Blicke» – im kleinen Format

Tag Martin WEB

neue Arbeiten · auf Leinwand und Papier

ungewohnte Perspektiven · kleine und kleinste Formate · Distanz und Nähe dynamische Momente · fragile Lineaturen

kräftig gesetzte Farbflächen · Motivwahl · mediale Bildwelten

sich selbst wieder entdecken?

 

26. September bis 10. November 2013. Täglich ab 17.30 Uhr. 

 

 

Typisch für Martin Tags Arbeiten sind ungewohnte Perspektiven, allen voran der Blick von oben. Schwerpunkt dieser Ausstellung sind kleine und kleinste Formate, die an die Darstellungsweise der «Thumbs» aus der vernetzten Medienwelt erinnern – einer verknappten und auf Schlüsselreize minimalisierten Wahrnehmung. Durch den Blick von oben vermittelt der Künstler in diesen Bildern Distanz und gleichzeitig eine starke Nähe im Akt des Betrachtens typischer Merkmale, die er abstrahierend aufgreift. Er wählt einen – oft dynamischen – Moment aus dem Leben der von ihm beobachteten ­Menschen heraus und verstärkt oder verfremdet diesen durch den Einsatz von Perspektive. Fragile Lineaturen und kräftig gesetzte Farbflächen stoßen dabei zusammen. Oft wird erst auf den zweiten Blick deutlicher, in welcher Weise das ­«Bildpersonal» dargestellt wird.

Bei Tags Motivwahl kann man erleben, dass die vordergründig alltäglichen Situationen wie «Baden im Brunnen», ­«Begegnung auf der Treppe» etc. plötzlich auf Motive aus der Kunstgeschichte anspielen können – wie viel Mythisches aus dem «kollektiven Bildgedächtnis» vermag in unsere angeb­liche «Wahrnehmung von Realität» hineinzuspielen? ­Welchen Stellenwert haben sie in einer Epoche medialer Bild­welten, Thumbs und Computerspiele?

Martin Tag ist Meisterschüler der Hochschule der Künste ­Berlin (UdK) und lebt und arbeitet seit 2007 in Weingarten.

martin-tag.de

 

 

Vernissage: Donnerstag, 26. September, 18.30 Uhr

Musik: Andieh Merk. Tenorsaxophon und Piano

Einführung in die Ausstellung durch den Künstler