Archiv der Kategorie: Ausstellung

Beiträge über die Ausstellungen in der Galerie der Linse

Tebi Kunstbär: Kunst für Alle!

Schöne Blumen Kunstbär14. November 2013 bis 5. Januar 2014

 

 

 

Getreu seinem Motto «Kein Tag ohne Kunst!» steht Tebi K. täglich an der Staffelei und malt seine schönen Bilder. Akt, Portrait, Tiere, Blumen … in Öl, Aquarell und Wasserfarben – kein Problem.

 

Bisweilen streift er auch mit seiner Kamera durch die heimischen Wälder und Fluren und knipst, was ihm so vor die Linse kommt.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in das inhaltlich als auch stilistisch mannigfaltige Werk des Künstlers.

 

Vernissage: Donnerstag, 14. November, 18.30 Uhr

Ausstellung Martin Tag «Zweite Blicke» – im kleinen Format

Tag Martin WEB

neue Arbeiten · auf Leinwand und Papier

ungewohnte Perspektiven · kleine und kleinste Formate · Distanz und Nähe dynamische Momente · fragile Lineaturen

kräftig gesetzte Farbflächen · Motivwahl · mediale Bildwelten

sich selbst wieder entdecken?

 

26. September bis 10. November 2013. Täglich ab 17.30 Uhr. 

 

 

Typisch für Martin Tags Arbeiten sind ungewohnte Perspektiven, allen voran der Blick von oben. Schwerpunkt dieser Ausstellung sind kleine und kleinste Formate, die an die Darstellungsweise der «Thumbs» aus der vernetzten Medienwelt erinnern – einer verknappten und auf Schlüsselreize minimalisierten Wahrnehmung. Durch den Blick von oben vermittelt der Künstler in diesen Bildern Distanz und gleichzeitig eine starke Nähe im Akt des Betrachtens typischer Merkmale, die er abstrahierend aufgreift. Er wählt einen – oft dynamischen – Moment aus dem Leben der von ihm beobachteten ­Menschen heraus und verstärkt oder verfremdet diesen durch den Einsatz von Perspektive. Fragile Lineaturen und kräftig gesetzte Farbflächen stoßen dabei zusammen. Oft wird erst auf den zweiten Blick deutlicher, in welcher Weise das ­«Bildpersonal» dargestellt wird.

Bei Tags Motivwahl kann man erleben, dass die vordergründig alltäglichen Situationen wie «Baden im Brunnen», ­«Begegnung auf der Treppe» etc. plötzlich auf Motive aus der Kunstgeschichte anspielen können – wie viel Mythisches aus dem «kollektiven Bildgedächtnis» vermag in unsere angeb­liche «Wahrnehmung von Realität» hineinzuspielen? ­Welchen Stellenwert haben sie in einer Epoche medialer Bild­welten, Thumbs und Computerspiele?

Martin Tag ist Meisterschüler der Hochschule der Künste ­Berlin (UdK) und lebt und arbeitet seit 2007 in Weingarten.

martin-tag.de

 

 

Vernissage: Donnerstag, 26. September, 18.30 Uhr

Musik: Andieh Merk. Tenorsaxophon und Piano

Einführung in die Ausstellung durch den Künstler

Jasim Altai: Malerei und Fotografie

dsc_945601. August bis 22. September 2013

Kunst ist überall, man muss sie nur sehen. Und so ist es nicht ungewöhnlich, wenn man in den Bildern und Fotografien von Jasim Altai ganz alltägliche Dinge findet. Einfache Materialien, weggeworfene Papiere oder alte Kataloge können die Basis seiner künstlerischen Ausdrucksform sein. Oft ist es der Zufall, der die Formen entstehen lässt, wenn er seine Bilder mit der Schere zerschnipselt und neu anordnet, oder mit nassen Fingern so lange auf Papier reibt, bis Formen entstehen, die zu Skizzen werden und vielleicht in einer seiner großformatigen abstrakten Malereien einen Platz finden. In seinen Fotografien ist es die Symmetrie sowie das Spiel aus Licht und Schatten, das aus einfachen Gegenständen wie beispielsweise Pappkartonstreifen, ein faszinierendes Bild entstehen lässt.

Bei seiner Suche nach neuen Techniken und Formen hat das Gefühl einen großen Stellenwert in allen Arbeiten von Jasim Altai. Anstatt seine Idee des Lebens niederzuschreiben, übersetzt er sie in Bilder. Dabei spielt die orientalische Kultur seiner Heimat eine Rolle. Sie bildet den Untergrund, der sich von Zeit zu Zeit in das europäische Leben mischt, zeigt sich als kurz aufblitzendes Erinnerungsfragment in Form eines Schriftzuges oder eines abstrahierten Teppichmusters.

Jasim Altai studierte Kunst mit Schwerpunkt Malen und Zeichnen an der Kunstakademie in Bagdad. Seit elf Jahren lebt und arbeitet der Künstler in Ravensburg.

Vernissage:
Donnerstag, 1. August, 18.30 Uhr