István Kiss

Malereien

12. Januar – 3. März 2019

Vernissage: 12. Januar 2019, 17 Uhr

 

Die ausdrucksstarken, vielschichtigen Malereien des Künstlers sind vom 12. Januar bis einschließlich  3. März 2019 während der Öffnungszeiten im Foyer der LINSE zu sehen. Zur Vernissage spielen Garp (Gesang: Judit Tóth, Gitarre: István Kiss). Claudia Choleva-Gnann wird die Laudatio halten.

„Die Bilder von István Kiss handeln von der Freiheit, die uns nach unserer Kindheit weggenommen wurde und die wir nur durch das Verstehen der Werke der Avantgarde-Meister des 20. Jahrhunderts zurückerhalten haben. Mehr noch handeln sie von dem Mut, oder sogar Draufgängertum, mit dem die Kinder die Welt, die sie umgibt, interpretieren. Diese Bilder sind die übereinanderliegenden Schichten der vorübergehenden Zeit. Die einzelnen Schichten sind fühlbar, die aufeinanderfolgenden Pinzelstriche legen sich genauso über uns, wie die vergehenden Jahre.“

István Kukár über  den Künstler

Mehr Informationen unter: www.kiart.hu

Zum Künstler:

Kiss István, geb. 1970 in Gyula (Ungarn), arbeitet als Kunstmaler, Illustrator und Lehrer.
– Ausbildung: Pädagogische Universität Gyula Juhász, Szeged, 1993
– Mitgliedschaft: Ravensburg-Weingartener Kunstverein e.V., 2015

Seit 2000 nahm er an der, vom rumänischen Malteser Hilfsdienst organisierten, Internationalen Kunstwerkstatt „Béla Almási in Kisiratos (Rumänien) teil. 2006 war er der Direktor der Werkstatt. Die Kreativtätigkeit beinhaltet hier nicht nur die Kunst selbst, sondern auch den Caritasdienst. Ausserdem war er Teilnehmer zahlreicher Gruppenausstellungen in Ungarn, Rumänien und Deutschland. Sein Bild mit Titel „Invisible mankind” wurde als Teil der Kollektion „Imago Mundi” (Luciano Benetton Collection) in mehreren Ländern der Welt ausgestellt.

Ausgewählte Einzelausstellungen:

– Galerie in der Caritas, Ravensburg (Deutschland) 2017,
– Muzeul de Artă, Arad (Rumänien) 2012,
– Galeria Pygmalion, Timişoara (Rumänien) 2011,
– Munkácsy Mihály Múzeum, Békéscsaba (Ungarn) 2011.

 

 


SUSANNE ALLGAIER

‚Blick in die Welt‘

15. November 2018 bis 10. Januar 2019

Vernissage:  Donnerstag, 15.November, 19.30 Uhr

Vom 15. November 2018 bis 10. Januar 2019 werden im Kulturzentrum LINSE Werke der Künstlerin Susanne Allgaier ausgestellt. Die Ausstellung mit dem Titel „Blick in die Welt“ beginnt am Donnerstag, 15.November, um 19.30 Uhr mit einer Vernissage.

Ein Titel, der zu den Arbeiten von Susanne Allgaier passt: „Blick in die Welt“ bedeutet Rückblick, Nachrichten, Schicksalhaftes, Bewegendes und ein bisschen Hollywood – Themen aus vergangenen Zeiten, die dem Ausmalen von Utopien, Zukunftsvisionen oder -ängsten und den Sehnsüchten für eine „neue Welt“ gegenüberstehen.  Dabei fiel der Blick der Künstlerin auf das Rohmaterial, die Filmstreifen, Gerätschaften und Spulen. Sie hat diese, in der ihr eigenen, unkonventionellen Art und Weise in ihre neuen Arbeiten eingeflochten und hat sie zu einem „Stoff, aus dem die Träume sind“ verwoben.

Infos zur Künstlerin:

Susanne Allgaier, geb. in Stuttgart, lebt und arbeitet in Freiburg. Ihr Schaffen umfasst Installation, Objekte, Land- Art- Projekte und begleitende Fotodokumentationen.

– Ausstellungen und Beteiligung an Kunstmessen im In- und Ausland

– Atelieraufenthalte in Kairo, Ägypten, Cantagal / Frankreich, „Artists in Residence“ Berlin.

– Frauenförderpreis des katholischen Bildungswerks Ravensburg und der Diözese Rottenburg.

– Kurzfilmprojekt bei den Biberacher Filmfestspielen


KORNELIA WIGH

 

Evolution – im Netz der Vorstadtmalerin

20. September bis 11. November 2018

Unter dem Titel „Evolution – im Netz der Vorstadtmalerin“ präsentiert die Künstlerin Kornelia Wigh ihre phantasievollen Werke vom 20. September bis zum 11. November im Foyer des Kulturzentrums.

Was die biologische Evolution hervorbringt ist kaum vorhersehbar. Und was der Vorstadtmalerin davon ins Netz geht, wozu es sich unter ihren Händen entwickelt, das ist beinahe genauso unberechenbar. Da finden sich Viecher und Persönlichkeiten aller Art. In ihrem ursprünglichen Zustand bieten sie der Künstlerin Kornelia Wigh die Basis für ihre Arbeiten. Aus Katzen, Fischen, Kamelen, kurz dem reichlichen Angebot der Fauna, werden ganz besondere Viecher herausgearbeitet. Plötzlich glänzen Hühner im spitzenbesetzten, getigerten Kleidchen, übergewichtige Fische tauschen Diätrezepte, Schweine in Leopardenwäsche entfliehen dem Sumpf.  Über die Weiterentwicklung der tierischen Artenvielfalt gelangt Kornelia Wigh zur Ausarbeitung prägnanter, menschlicher Persönlichkeiten. Alle ihre Geschöpfe erhalten auf diese Art und Wiese ihren eigenen, extravaganten Charakter.

Genauso dienen harmlose Mitbürgerinnen und Mitbürger als Modelle. Auch sie bleiben nicht „naturbelassen“, sondern finden sich wieder in der pompösen Robe einer Maria Stuart, der ledernen Kluft eines Musketiers oder im schillernden Gefieder eines Magiers. Ob die Evolutionskünstlerin etwas aus einer Persönlichkeit herausliest, oder aber, Lust hat, etwas in sie hinein zu interpretieren – es entstehen Charaktertypen, die mit historischen Persönlichkeiten, mit Figuren aus Filmen oder Geschichten Ähnlichkeit haben – oder auch von allem ein bisschen abbekommen.

Acryl und Öl, hin und wieder angereichert mit Kaffeepulver sind die Elemente, mit denen Kornelia Wigh zu Werke geht und mit denen sie eine dynamische und farbenprächtige Wirkung erzielt.